Neuigkeiten zum Thema Breitband

Schnelles Internet mit 100MBit bald für alle Halsbacher Bürger

Mit sichtlicher Freude konnte Bürgermeister Martin Poschner kürzlich in München den Förderbescheid über 877.039 Euro für den Breitbandausbau in der Gemeinde Halsbach aus den Händen von Finanzminister Markus Söder entgegennehmen. Diese Summe entspricht annähernd der Maximalförderung, die der Freistaat Bayern einer einzelnen Kommune für diesen Zweck zugesteht.

Mit Hilfe dieser Förderung kann Halsbach nun den kompletten Glasfaserausbau im datentechnisch unterversorgten Außenbereich des Gemeindegebiets realisieren, so dass in 2018 ausnahmslos jedem Halsbacher Bürger ein schneller Internetanschluss angeboten werden kann, sofern er noch keinen hat.

Gebaut wird das Glasfasernetz von der Firma EGTF aus Tacherting, der Energiegenossenschaft Tacherting-Feichten (www.egtf.de), die sich in der Ausschreibung gegen drei weitere Bewerber durchsetzen konnte. Einen gewissen Teil des Leerrohrnetzes mit etwa 10 Kilometer Trassenlänge baut dabei die Gemeinde Halsbach selbst und verkauft diese danach an die EGTF. Dabei handelt es sich um „Querfeldein-Abkürzungen“, was einer enormen Kosteneinsparung entspricht. Zudem wurde im Vorfeld im Rahmen eines von der Gemeinde ausgearbeiteten Masterplanes ein kompletter Netzplan erstellt, der das Gelände im Außenbereich berücksichtigt. Somit werden kostenintensive Leitungsverläufe durch Wälder oder Gräben weitestgehend vermieden. „Diese Vorgehensweise ist wohl einzigartig in Bayern“, so Bürgermeister Poschner „aber auf Basis der klassischen Vorgehensweise ohne eben diese Abkürzungen hätten wir uns den Breitbandausbau in dieser Qualität schlichtweg nicht leisten können. Es war ein herausfordernder Weg, der nur durch das besondere Engagement von Gemeinderäten, von Bürgern im Breitbandausschuss, unserer Verwaltung und unseres Breitbandberaters gangbar war. Dass auch alle Grundstücksbesitzer sich zur Querung ihrer Felder bereit erklärt haben, ist ein Zeichen des Zusammenhalts in unserer Gemeinde“, ist Poschner überzeugt.

Gottfried Schneiderbauer, Breitbandbeauftragter im Gemeinderat, fügt dem noch hinzu: „Die Gegebenheiten in unserem Außenbereich sind äußerst schwierig. Wir haben mit 22 Quadratkilometer ein relativ großes und hügeliges Gemeindegebiet mit 67 Weilern und Einöden und mit 43 Einwohnern pro km2 die geringste Bevölkerungsdichte im ganzen Umkreis. Hier eine Vollversorgung hinzubekommen, war und ist eine Mammutaufgabe. Und der schwierigste Teil, das Bauen des Netzes, kommt ja noch“, so Schneiderbauer.

Im April 2017 soll mit der Verlegung der ersten Leerrohre mittels Pflugtechnik begonnen werden. In 2018 sollen dann über das Glasfasernetz mindestens 100MBit angeboten werden, was sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte kontinuierlich steigern lässt. Das Kabel im Boden sollte dabei auf lange Sicht nicht mehr der begrenzende Faktor sein.

Breitband Halsbach

Im Bild, v.l.n.r.: Bürgermeister Martin Poschner, Finanzminister Markus Söder, Gemeinderat Gottfried Schneiderbauer
Foto: stmflh.bayern.de


Alarm- und Notfallplan der Gemeinde Halsbach für 2017

Die Gemeindekanzlei Halsbach ist während der Bürgermeistersprechstunde telefonisch montags von 16.00-18.00 Uhr unter 08623 606 erreichbar.
Die Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach ist während der Dienstzeiten telefonisch unter 08623 9886-0 erreichbar.

Die Öffnungszeiten der VG sind:
Montag bis Donnerstag von 8.00-12.00 Uhr, Freitag von 9.00-12.00 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14.00-18.00 Uhr

Für Notfälle außerhalb der Dienstzeiten bieten wir Ihnen hier einen Alarm- und Notfallplan zum Download (Word.doc)


Radiointerview auf Inn-Salzachwelle zum Thema:

Broschüre „Pi-mal-Daumen“ des Reenergievereins VERS e.V.


VERS 01Das Interview vom 11.10.16 können Sie/könnt ihr auf der Vereinsseite vom VERS e.V. hören.
 
Zudem stellen wir Ihnen/euch die Broschüre als Download zur Verfügung (gezippte PDF-Datei; ca. 10 MB)

 

Die Broschüre liegt außerdem derzeit auf bei:

• Mauerberger Burgkirchen
• Fliesen Merx Burgkirchen
• Raiba Halsbach
• Raiba Tyrlaching
• Sparkasse Kirchweidach
• Sparkasse Unterneukirchen

 

 


10.000-Häuser-Programm

Das bayerische 10.000-Häuser-Programm – Anträge ab sofort möglich

Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

AignerDie beste und wirtschaftlichste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Diesen Grundsatz gilt es konsequent zu verfolgen, wenn wir die Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes ernstnehmen. Dabei liegt ein besonders hohes Einsparpotential im Gebäudebereich. Hier lassen sich Verbrauch und Kosten deutlich senken: Ein 
Großteil der Gebäude in Bayern stammt aus den 1960/70er Jahren und ist unter Energiegesichtspunkten ineffizient und modernisierungsbedürftig. In modernen Gebäuden lässt sich die Heizenergie dagegen um bis zu 90 Prozent reduzieren. Heizungsanlagen etwa sind zu 70 Prozent technologisch veraltet und ihre entsprechend hohen CO2-Emissionen unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes kaum vertretbar.

Die Bayerische Staatsregierung will Bürgerinnen und Bürger im Freistaat dabei unterstützen, diese Einsparpotenziale zu heben – zum Nutzen des Verbrauchers, des Klimaschutzes und für eine erfolgreiche Energiewende. Mit dem 10.000-Häuser-Programm für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser hat sie ein neuartiges Förderinstrument geschaffen: 
    
den EnergieBonusBayern.

Es ist mit den vorhandenen Förderprogrammen der Bundesregierung abgestimmt und ergänzt diese sinnvoll. Als on-top-Programm erweitert es die bestehenden Fördermöglichkeiten der KfW und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und verdoppelt die Förderung im günstigsten Fall. Der Freistaat Bayern plant, für das 10.000-Häuser-Programm Finanzmittel in Höhe von 90  Millionen Euro in den Jahren 2015 bis 2018 zur Verfügung zu stellen.

 


Das 10.000-Häuser-Programm umfasst zwei eigenständige Programmteile:

 1. Das EnergieSystemHaus

Beim EnergieSystemHaus wird eine umfassende energetische Sanierung oder ein anspruchsvoller Neubau gefördert, wenn das Haus damit definierte energetische Effizienzstandards einhält und neueste Heiz-/Speicher-Systeme eingebaut werden.
Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung innovativer Heiz-/Speicher-Techniken wie Wärmepumpen, KWK-Anlagen, PV-Speichersysteme, Solar-Wärme-Anlagen oder innovativer Holzheizungen in Kombination mit Wärme- oder elektrischen Energiespeichern und einem modernen Energiemanagementsystem. Ziel ist es, intelligente Lösungen zu schaffen, die das Energiesystem als Ganzes berücksichtigen. Denn das Haus der Zukunft soll die Energieinfrastruktur bei Bedarf entlasten helfen, indem etwa erneuerbare Energien gezielt dann genutzt werden, wenn sie im Übermaß vorhanden sind.
Die Zuschüsse des Freistaates betragen beim
    •    TechnikBonus: 9.000 Euro für innovative Heiz-/Speicher-Systeme 
(pro Wohngebäude) und
    •    EnergieeffizienzBonus: optional bis zu 9.000 Euro für das Erreichen bestimmter Energieeffizienzstandards 
(pro Wohneinheit).
Der gesamte Zuschuss kann sich also bei ambitionierten Vorhaben auf bis zu 18.000 Euro pro Wohneinheit summieren. Beim EnergieSystemHaus wird die zeitgleiche Inanspruchnahme der Bundesförderung als KfW-Effizienzhaus vorausgesetzt.
Bis 2018 sollen 10.000 energieeffiziente und 
intelligente Häuser entstehen.

2. Der Heizungstausch

Nicht jeder kann oder will eine umfassende energetische Modernisierung seines Hauses durchführen. Der Programmteil Heizungstausch richtet sich deshalb an Hauseigentümer, die sich auf den vorgezogenen Austausch ihrer Heizung konzentrieren. Wer seinen zwischen 25 und 30 Jahre alten Heizkessel durch eine neue Heizanlage ersetzt, erhält einen pauschalen Zuschuss von 1.000 Euro. Bei Kombination mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung steigt der Zuschuss um 500 Euro. Ist die Solaranlage zusätzlich zur Heizungsunterstützung ausgelegt, können weitere 500 Euro ausgezahlt werden, so dass sich die Gesamtfördersumme auf bis zu 2.000 Euro addiert.
Der Hauseigentümer kann auch hier frei entscheiden, welche neue Technik er einsetzt – 
einen modernen Gas-/Öl-Brennwertkessel, einen Biomassekessel oder eine KWK-Anlage.
Der Heizungstausch kann mit einer eventuellen Förderung des Bundes kombiniert werden, die aber nicht Voraussetzung ist. Insgesamt soll so in den Jahren 2015 bis 2018 der Austausch von bis zu 25.000 Heizkesseln gefördert werden. 4.000 Förderanträge werden noch in diesem Jahr, beginnend mit dem 15. September, entgegengenommen, weitere 5.000 im folgenden Jahr und jeweils 8.000 in den Jahren 2017 und 2018. Anträge für die Jahre ab 2016 können jeweils ab Anfang Februar gestellt werden.

Antragsverfahren
Anträge für beide Programmteile können ab sofort elektronisch über die Internetplattform www.EnergieBonus.Bayern gestellt werden. Dort stehen auch detaillierte Informationen zum Förderprogramm bereit. Antragsteller erhalten jeweils eine Rückbestätigung per E-Mail, müssen aber aus rechtlichen Gründen binnen einer Frist von einem Monat beim Heizungstausch und von zwei Monaten beim EnergieSystemHaus einen unterschriebenen Förderantrag per Post einreichen.

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Halsbach von oben

Gottfried Schneiderbauer hat uns beeindruckende Bilder von Halsbach und Umgebung zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. Mehr Fotos in der Bildergalerie.

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Liebe Halsbacherinnen und Halsbacher, liebe Gäste!

Wir freuen uns, euch auf der Website von Halsbach begrüßen zu dürfen.

Wir versuchen, alle Kontaktdaten und Informationen zu Vereinen und Gewerbe bei Bedarf zu aktualisieren. Sollten wir etwas übersehen, bzw. über eine Änderung nicht Bescheid wissen, bitten wir darum, uns dies mitzuteilen. Es wird dann umgehend eingearbeitet. Gleiches gilt für Links zu Webseiten von Vereinen und Unternehmen (hier bitte nur funktionierende Links mitteilen, einige mussten wir entfernen, da nicht mehr existent bzw. Dauerbaustelle). Auch über weiterführende Anregungen und konstruktive Kritik sind wir dankbar.

Wir wünschen viel Spaß auf den Seiten von Halsbach sowie allen eine schöne Zeit.

Arbeitskreis Internet und Webmaster