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Aktuelles aus Halsbach Drucken
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 12. April 2009 um 08:16 Uhr

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FFW_Ball_12_40025.01.2012 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Feuerwehrball eröffnet die Faschingssaison

Halsbach. 240 Besucher ließen sich im neuen Mitterwirt den Feuerwehrball, mit dem die Faschingssaison in der Gemeinde eröffnet wurde, nicht entgehen. Mit Show-Einlagen der Rachertinger Feuerwehr und der "Calimeros" war es nach vier Jahren Pause ein gelungener Wiedereinstieg in die Tradition "Feuerwehrball". In Gesellschaft von Scheichs, Piraten und sonstigem maskiertem oder nichtmaskiertem Volk herrschte Vergnügen pur bei Jung und Alt. Die Gruppe "Cheers" lockte mit ihrem abwechslungsreichem Repertoire Tänzer jeder Altersgruppe auf die Tanzfläche. Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert und der kostenlose Heimfahrservice im Gemeinde- und Pfarrbereich erfreute sich großer Nachfrage. Als nächstes steht der Schützenball am 4. Februar im Veranstaltungskalender, der Sportlerball steigt am Faschingssamstag, 18. Februar. - rs/Foto: Spielhofer

Mehr Bilder vom Feuerwehrball gibt es in der Galerie.



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Bilder vom Besuch des VERS-Vereins bei einer serienreifen Holzvergaseranlage sind jetzt online. Zudem eine kleine PDF-Dokumentation als Download.


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16.01.2012 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Josef Breu ist Gemeindekönig

Bürgerschießen mit großer Beteiligung – Neue Schützen gesucht – Schützenball am 4. Februar

Halsbach. Von Rosi Spielhofer.Sehr großes Interesse rief das 19. Bürgerschießen an der neuen, elektronischen Schießanlage der Halsbacher Altschützen im Gasthaus Mitterwirt hervor. 127 Personen testeten mit Luftgewehr oder Luftpistole ihre Treffsicherheit. Eingeteilt in die Kategorien Aktiv und Nichtaktiv hatten auch die Amateure im Einzelbewerb reelle Chancen.

Bei der Siegerehrung freute sich Schützenmeister Franz Wimmer darüber, dass wieder sehr viele junge Leute mitgemacht hatten. Gemeinsam mit Bürgermeister Georg Pfaffinger und 2. Vorstand Georg Pfaffinger jun. überreichte er die vielen Pokale und 70 Sachpreise, die überwiegend von Halsbacher Bürgern gespendet worden waren. Wimmer dankte allen Helferinnen und Helfern, die zum guten Verlauf des Bürgerschießens beigetragen haben. Ein besonderer Dank ging an Josef Pemwieser, der täglich vor Ort war und die gesamte Datenerfassung mit dem neuen Computer-System übernahm.

Gemeindekönig wurde Josef Breu, der den von Bürgermeister Georg Pfaffinger vorgegebenen Teiler von 250 mit 248,33 am nächsten kam. Als Preis erhielt er eine prächtige, handbemalte Schützenscheibe mit dem Motiv vom neuen Mitterwirt. Knapp verfehlten Gottfried Schneiderbauer mit einem 253,1-Teiler und Ludwig Huber mit einem 263,4-Teiler den Titel. Den Wanderpokal sicherte sich Silvia Bergmann mit einem 6,7-Teiler vor Johannes Pfaffinger und Georg Pfaffinger.

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Die Gewinner des Bürgerschießens mit Schützenmeister Franz Wimmer (links) und Bürgermeister Georg Pfaffinger (rechts). Vorne in der Mitte Gemeindekönig Josef Breu mit der Schützenscheibe. – Foto: Spielhofer

Die weiteren Ergebnisse: In der Mannschaftswertung siegte die Mannschaft "De Kronhuber" mit 349,1 Ringen vor dem Team Bergmann/Gallinger und den "Pistoleros". Aktiv Einzelwertung: Josef Pemwieser (28,28-Teiler) vor Elfriede Wimmer und Robert Obermeier. Passiv: Lisa Aicher (23,76-Teiler) vor Josef Breu und Elfriede Wengbauer. Jugend: Lukas Hurmer (96,46-Teiler) vor Maximilian Steiner und Georg Poschner. Luftpistole: Elisabeth Huml (113,15-Teiler) vor Gerhard Holzner und Johannes Poschner. Insgesamt wurden an drei Wettbewerbsabenden 3500 Schuss abgegeben.

Mit der neuen Schießanlage im Mitterwirt haben nun die Altschützen nach vierjähriger, baulich bedingter Pause wieder eine neue, attraktive Bleibe. Ein großer Wunsch des Vereins ist nun, dass sich neue Leute für den Schießsport interessieren und sich dem Verein anschließen. "Wir sind für alle Interessierten offen, jeder kann an den Schießabenden teilnehmen", so Schützenmeister Franz Wimmer. Derzeit umfasst der Verein 69 Mitglieder. Schießabend ist jeden Freitag ab 20 Uhr. Insbesondere sind auch Jugendliche zum wöchentlichen Jugendtraining jeden Dienstag um 18 Uhr willkommen. Auch zu umliegenden Vereinen werden nun Kontakte aufgebaut und zum Vergleichsschießen nach Halsbach eingeladen. Als nächste Aktivität wird das Königsschießen des Vereins durchgeführt. Der traditionelle Schützenball mit Showeinlage und Tombola findet am 4. Februar statt.

Bürgermeister Georg Pfaffinger freute sich sehr, dass so viele Leute am Wettbewerb teilgenommen haben. Vier Jahre lang hatten die Schützen keine Gelegenheit sich zum Schießen zu treffen. "Für den Verein war es eine schwierige Zeit", sagte Pfaffinger. Die vielen Teilnehmer hätten bewiesen, dass neben dem neuen Breitensport des Sportvereins auch Interesse am Schießsport bestehe.


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10.01.2012 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Jugend musiziert: Wer macht mit?

Halsbach. Unter dem Motto „Jugend musiziert“ veranstaltet die Krieger- und Soldatenkameradschaft Halsbach (KSK) am Sonntag, 18. März, um 13.30 Uhr im Gasthaus Mitterwirt einen musikalischen Familiennachmittag. Auf vielfachen Wunsch von Eltern wird diese alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung erstmals an einem Nachmittag durchgeführt. Eingeladen sind Kinder und Jugendliche, die ein Musikinstrument spielen sowie Chöre und Musikgruppen aus dem Gemeinde- und Pfarrbereich Halsbach. Anmeldungen sind ab sofort erbeten bei KSK-Vorsitzendem Simon Obermeier unter Telefon 08623/411.  – rs


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09.01.2012 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

„Jetzt geht es erst richtig los“

Bilanz und Ausblick: Landrat Erwin Schneider in Halsbach − Investitionen in Klinik, Schulen und Straßen

Halsbach. Nach drei Jahren im Wirtshaus in Racherting hat das Dreikönigstreffen heuer wieder in Halsbach stattgefunden − im von der Dorfgemeinschaft frisch renovierten Mitterwirt. Hausherr Bürgermeister Georg Pfaffinger und Landrat Erwin Schneider gingen auf spezielle Halsbacher Themen ebenso ein wie auf aktuelle Entwicklungen in der Kreispolitik. Die abschließende Diskussion drehte sich zuvorderst um Fragen zur Kreisklinik und zur Energiewende.

Bürgermeister Pfaffinger verlieh seinem Stolz und seiner Freude über das gelungene Gemeinschaftswerk Mitterwirt Ausdruck, sparte aber auch seine Sorgen über die Geschehnisse rund um das ehemalige Gasthaus Gruber nicht aus, nach dem Rechtsextremisten ihre Finger ausstrecken, um sich in Halsbach einen Stützpunkt für ihr Treiben zu schaffen. "Das liegt mir schwer im Magen", sagte Pfaffinger.

„Rechte haben hier nichts zu suchen“
Landrat Schneider sagte, Halsbach sei ein Ort, wo die Menschen zusammenhelfen. Darum tue es weh, wenn dieser Friede gestört ist. "Rechte haben in Halsbach und im Landkreis nichts zu suchen", so Erwin Schneider. Der Landkreis stehe an der Seite der Halsbacher. Mit der Resolution habe man ein Zeichen gesetzt, man werde alles rechtlich Mögliche ausschöpfen, um zu verhindern, dass sich die Rechten hier festsetzen. Dieses Ziel müsse auch vor dem Hintergrund des Mordterrors der Thüringer Zelle verfolgt werden, für deren Taten man sich als Deutscher nur schämen könne.

Im Rückblick auf 2011 sagte Schneider, Altötting reagiere als exportorientierter Landkreis immer sensibel auf weltpolitische Ereignisse. Die Atomkatastrophe von Fukushima habe beispielsweise den Fokus auf die Energiesicherheit gelenkt und bei ihm selbst ein Umdenken bezüglich der Kernkraft bedingt. "Wenn alle zusammenhelfen, kann die Energiewende gelingen", so Schneider. Auf einen Einwurf von Sepp Rottenaicher, mit dem er noch im vergangenen Jahr über den Atomausstieg debattiert hatte, meinte Schneider, er habe eingesehen, dass diese Technologie ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Aufgrund des großen Energiebedarfs der Industrie − Altötting benötigt sieben Mal so viel Strom wie Mühldorf − seien Kraftanstrengungen nötig, um die Energiewende zu meistern. Auch das Gaskraftwerk Haiming sei ein Baustein; ob es gebaut werde, hängt von der Rentabilität ab. Ebenso müsse über die verstärkte Nutzung der Industrieabwärme nachgedacht werden − beispielsweise auch beim Müllheizkraftwerk; und zwar sowohl für die Verstromung als auch die landwirtschaftliche Nutzung beispielsweise in Gewächshäusern.

Darüber hinaus verfüge man jetzt schon über große Kapazitäten bei regenerativer Energie. Mit der Inn-Wasserkraft beispielsweise könnte man die Haushalte im Landkreis jährlich rund eineinhalb Mal versorgen. Hinzu kämen noch Fotovoltaik und Geothermie. Lediglich bei der Windkraft stehe man hintan; es werde derzeit an einem Windatlas gearbeitet.

Ebenfalls regionalen Einfluss habe der arabische Frühling gehabt. OMV hat Explorationsfelder in Libyen und aufgrund der Unruhen Verluste von bis zu einer Milliarde Euro hinnehmen müssen. Und die Auswirkungen der Euroschuldenkrise werde einem täglich medial deutlich gemacht.

Kreispolitik gestaltet werden kann nur mit der nötigen Finanzausstattung. Deshalb appellierte Schneider an die anwesenden Kreisräte und Bürgermeister, eine Kreisumlagenerhöhung um 2,6 Punkte mitzutragen. Er widersprach den Forderungen der Kreistags-Fraktionssprecher in den aktuellen Interviews mit dem Anzeiger, Investitionen über Kredite zu finanzieren: "Wir können nicht Schulden machen auf Kosten unserer Kinder. Das ist die falsche Einstellung." Im Januar soll der Kreishaushalt beraten werden.

Vor dem Hintergrund dieser Finanzsituation fielen die Investitionen bescheiden aus. Wie am Freitag bereits in der Heimatzeitung berichtet, werde die AÖ 2 Richtung Rottal-Inn ausgebaut und bei Tyrlaching ein Kreisverkehr errichtet. Die Planung der Burghauser Umfahrung soll Ende 2012 fertig sein, 2013 will das Staatliche Bauamt dann das Planfeststellungsverfahren durchziehen. Zur überregionalen Verkehrsanbindung sagte Schneider, bei der A 94 sei er zuversichtlich, beim Bahnausbau "absolut nicht zufrieden".

Erfreut zeigte sich Schneider einmal mehr über die Abfallgebührensenkung und versprach: "Die Gebühren werden konstant bleiben." Höchstens die Einführung einer Biotonne könnte Änderungen bringen; diese werde aber vom Landkreis nicht forciert.

Vor zehn Jahren wurden die Kreiskliniken fusioniert, in dieser Zeit habe man sich wirtschaftlich und medizinisch bestens aufgestellt. "Und jetzt geht’s erst richtig los", so Schneider: Nach dem Umbau in Burghausen würden in den kommenden Jahren in Altötting 30 Millionen Euro in die Sanierung sowie den Neubau des Dienstleistungs- und Facharztzentrums gesteckt. "Wir machen die Klinik noch zukunftsfähiger. Und das geht nur, weil wir seit Jahren keine roten Zahlen schreiben."

„Kleiner, sehr erlesener Hochschulstandort“
Zum Thema Bildung sagte der Landrat zweierlei: Die kreiseigenen Schulen würden durch Sanierungen und Neubauten aufgewertet. Vor allem an den Beruflichen Schulen gebe es noch Nachholbedarf. Und Freistaat und TU München schüfen in Raitenhaslach einen "kleinen, sehr erlesenen Hochschulstandort". Das Thema Elektrochemie sei damit zwar gestorben, es gebe aber noch Bestrebungen bezüglich eines FH-Studiengangs Verfahrenstechnik.

Die Kreisklinik wurde in der Diskussion thematisiert. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Probleme in München nach einem Hygieneskandal fragte Georg Pfaffinger, ob so etwas auch bei uns vorkommen könnte. Matthias Berreiter fragte, ob es zu viele Klinikbetten gebe, wie eine Krankenkassenstudie ausweise. Landrat Schneider sagte, vor Klinikkeimen sei man nie gefeit. Allerdings kämen sie im Landkreis seltener vor als anderswo. Und ja, es gebe zu viele Klinikbetten − aber nicht in den Kreiskliniken Altötting-Burghausen. - ecs


... Halsbach intern ...

• St. Martinsbläser Halsbach: Eine Bildergalerie vom Abschiedskonzert von Dirigent Helmut Unterstein ist unter martinsblaeser.de einsehbar.


... Historisches ...

Ein Brief des Landtags- und Reichstagsabgeordneten Benedikt Winkelhofer vom Februar 1884, in dem er u.a. auch über Halsbach berichtet: Entdeckt von Sepp Rottenaicher. >> zum Artikel

Ein Blick zurück ins Jahr 1889. Zur Einweihung der Halsbacher Kirche erschien damals ein ausführlicher Artikel, von Elisabeth Schöberl in historischen Dokumenten gefunden und nun von Gottfried Schneiderbauer für alle zugänglich digitalisiert. >> zum Artikel


Liebe Halsbacherinnen und Halsbacher, liebe Gäste!

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 26. Januar 2012 um 09:59 Uhr