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Aktuelles aus Halsbach
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 12. April 2009 um 09:16 Uhr
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21.08.2010

Bäckerei Huml sucht Aushilfskraft

Die Bäckerei Huml sucht dringendst jemand zur Mithilfe in der Backstube für ca. 3 Monate.
• Kein Fachwissen erforderlich
• Nur leichte Tätigkeiten
• Arbeitszeit: 4.00 morgens bis ca. 10.00 Uhr vormittags an 3-4 Tagen in der Woche.
Bitte meldet euch, wenn jemand Interesse hat und uns behilflich sein kann.
Wir wären sehr, sehr froh!
Lisbeth Huml
Tel.: 08623-1460


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19.08.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Lerchenfenster im Getreidefeld

Zonen zum Schutz der Feldlerche - Bestand in Bayern gefährdet - Keine Förderung

Halsbach. „Mit wenig Aufwand viel erreichen“, so sieht Diplom-Biologe Reinhard Klett vom Landschaftspflegeverband Altötting das Projekt „Lerchenfenster“, das aus Naturschutzkreisen zum Schutz der Feldlerche ins Leben gerufen wurde. In einer Begehung seines Dinkelfeldes kurz vor der Ernte zeigte Bauer Sepp Rottenaicher aus Halsbach eines der 15 Fenster.

Die Feldlerche wird in Bayern in der Roten Liste als gefährdet mit 3 klassifiziert. So ist ein Rückgang des Bestandes in den vergangenen Jahren um über 50 Prozent zu beobachten. Für Naturschützer ein Alarmsignal und höchste Zeit zu handeln. Ein einfaches aber wirkungsvolles Projekt aus England wird seit ein paar Jahren auch hierzulande angewandt: Lerchenfenster.

Bei dieser Methode wird bei der Getreideaussaat die Sämaschine für einige Meter abgestellt. Dadurch entstehen etwa 20 Quadratmeter große Zonen ohne Aussaat, die Lerchenfenster. Je Hektar zwei Fenster, mindestens 25 Meter zum Feldrand und abseits von Fahrgassen sind vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) empfohlen. In diesen vor Fuchs und Katze gut versteckten Fenstern bauen die Vögel ihr Bodennest und können geschützt und ungestört brüten.

Auf dem Acker von Sepp Rottenaicher entstanden auf einer Fläche von 4,8 Hektar im Oktober vorigen Jahres 15 Lerchenfenster. „Dass die Feldlerche in der Roten Liste als gefährdet eingestuft wird, war für mich ausschlaggebend“, erzählte Rottenaicher im Gespräch. Sabine Finster, Naturschutzreferentin der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Altötting, lobte das Engagement des Bauern und betonte: „Es ist vorbildlich, dass so etwas gemacht wird. Es wäre schön, wenn sich viele andere Bauern dazu entschließen würden“.

Für Lerchenfenster gibt es kein Fördergeld und keine Auflagen, sie können in allen Getreidesorten angelegt werden. Es liegt an den Bauern, freiwillig etwas zum Vogelschutz beizutragen. Auch anderen Tieren bieten Lerchenfenster einen geschützten Lebensraum, beispielsweise Feldhase, Wachtel oder Goldammer. - rs

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Sepp Rottenaicher (v.l.) zeigt Naturschutzreferentin Sabine Finster sowie Diplom-Biologe Reinhard Klett vom Landschaftspflegeverband, ein Lerchenfenster im Dinkelfeld. (Foto: Spielhofer)


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09.08.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Dorfolypiade_2010Oldtimer-Freunde Neukirchen „Olympiasieger“

Dorf-Olympiade der Katholischen Landjugend Halsbach mit witzigen Spielen

Halsbach. Viele originelle Spiele, verbunden mit viel Gaudi, bot die Dorfolympiade der Katholischen Landjugend Halsbach. 12 Ortsvereine und Gruppierungen sowie acht Landjugend-Mannschaften aus der Region kamen zum Wettbewerb. An den Spielstationen am Sportplatz, im Schulhof oder im freien Gelände stellten sich die Teilnehmer den lustigen Aufgaben: Milchtrinken aus Kälbereimern, mit einem Sackwagen oder mit Fußfesseln einen Hindernisparcours überwinden, möglichst schnell 300 Gramm Sauerkraut essen oder mit verbundenen Augen Säfte erkennen. „Olympiasieger“ wurden die Oldtimer-Freunde Neukirchen, gefolgt von den Martinsbläsern und dem Bauernverband. Von den Landjugend-Gruppen siegte das Team aus Kirchweidach, gefolgt von Feichten und Mößling.  - rs

 

 

 

 


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06.08.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Graffe, Glump und Kostbarkeiten

Erster Graffemarkt am Samstag auf der Waldbühne - Halsbacher und Theaterer bieten an

Halsbach. „Graffe ist nicht gleich Glump“, so beschreibt Veranstalter Martin Winklbauer den ersten „Graffemarkt“ auf der Waldbühne. Graffe, das sind die kleinen oder großen Kostbarkeiten vom Dachboden oder aus dem Keller.

Es wird kein typischer Flohmarkt sein, wo Händler ihre Stände aufbauen, sondern hier bieten die Halsbacher und Theaterer der Waldbühne den Flohmarktfreunden aus der Region ihre Raritäten an. Alles, was nicht mehr so modern ist oder nicht mehr gebraucht wird. Winklbauer ist überzeugt, dass da viele aufgestöberte „Schätze“ an den Ständen zu finden sind. Ob ein altes Radio, Modisches von anno dazumal oder Kostbarkeiten aus dem Bücherschrank - für den einen ohne Verwendung, für den anderen wertvoll.

Bis in den Abend hinein werden Halsbacher Sänger und Musikanten für Unterhaltung sorgen und ein Lagerfeuer lädt zum Verweilen ein. Der „Graffemarkt“ beginnt am Samstag, 7. August, um 14 Uhr auf der Waldbühne.  - rs

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Nicht nur alte Hüte wird es auf dem Graffemarkt geben, ist Martin Winklbauer überzeugt.  (Foto: Spielhofer)


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28.07.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

„Eine Heilige Messe ist mehr wert
 als alle Schätze der Welt“

Priesterjubiläum von Prälat Krumbachner - Zeitzeuge für die Gemeinde

Halsbach. „Vor 60 Jahren stand ich bei meiner Primiz am Altar in dieser Kirche. Ich will hintreten und Euch einladen zum Altar Gottes, der mich von Jugend an geführt hat.“ Dies waren die Worte von Prälat Josef Krumbachner am Beginn des Festgottesdienstes zu seinem 60-jährigen Priesterjubiläum.

Prälat Krumbachner freute sich sehr, über den vom Pfarrgemeinderat organisierten Festtag zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum in der Heimatpfarrei. Viele Pfarrangehörige, örtliche Fahnenabordnungen, Verwandte und Freunde füllten die große Pfarrkirche in Halsbach. Die St. Martinsbläser und der Kirchenchor gestalteten den Festgottesdienst musikalisch.

Für Pfarrer Michael Brunn war es eine besondere Ehre, dieses Priesterjubiläum von Prälat Krumbachner zu feiern. Vor über 36 Jahren hatte ihn der Geistliche in St. Anton in Passau getauft und „heute darf ich den großen Sohn von Halsbach in meiner Pfarrei begrüßen“, so Brunn.

Pfarrer Brunn gestand, dass er vor dieser Festansprache etwas Bammel hatte. „Was kann ich als junger Hupfer Dir sagen, ich bin erst seit elf Jahren im Dienst. Ich möchte mich der Herausforderung stellen und denen meine Stimme leihen, die Dir danken wollen.

“
Brunn erinnerte an die Priesterweihe am 29. Juni 1950 im Passauer Dom. Prälat Krumbachner habe den Menschen die Wege zu Gott geöffnet, er hat jeden Ernst genommen und Gott erfahrbar gemacht. „Es ist nicht immer einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir Priester dürfen auch Menschen sein, die Fehler und Schwächen haben. Der Segen Gottes möge dich weiter begleiten“, so Brunn. 
„Als Du zum Priester geweiht wurdest, war ich noch nicht geboren.“

krumbachner
Prälat Josef Krumbachner (vorne, Mitte) wurde beim Diamantenen Priesterjubiläum von priesterlichen Gästen und Verantwortlichen der Pfarrei begleitet (hinten von links): Rudolf Krause von der Stephanusbruderschaft, Kirchenpfleger Georg Ertl, Roland Burger vom Pfarrverband Altötting, Pater Siegfried Huber und Gerd Brandstetter sowie (vorne von links) seinem Bruder Alois Krumbachner, Josef Gaillinger, Pfarrer Michael Brunn und Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Rosmarie Oberbuchner. (Foto: Spielhofer)
Bürgermeister Georg Pfaffinger beschrieb seine erste, beeindruckende Begegnung mit dem Jubilar, als er zehn Jahre alt war. Krumbachner sei immer seinen Wurzeln treu geblieben, als Mensch, als Seelsorger und Tiefenpsychologe, und bezeichnete seine Worte immer als gute und ehrliche Botschaft. 
Zur Gabenbereitung brachten Mitglieder des Pfarrgemeinderates symbolische Opfergaben an den Altar. Beispielsweise die Halsbacher Friedenstaube als Zeichen für Versöhnung, Heimaterde als Symbol für seine Wurzeln, Scherben standen als Tröster und Heiler oder ein Rosenstrauß für einen liebenswerten Menschen. 
Am Schluss des Gottesdienstes gratulierte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rosmarie Oberbuchner dem Jubilar und verband dies mit Worten des Dankes. Er sei ein Seelsorger mit einem geerdeten Glauben. „Für Dich war stets der Mensch, der Dir gerade gegenüber stand, der wichtigste“, so Oberbuchner. Er stand immer für Versöhnen und Verzeihen, er verurteilte nie und suchte immer das Gute in jedem Herzen. „Wer Dich kennengelernt hat in Freude, Trauer oder Zweifel, hat einen Freund gefunden“, so Oberbuchner.

„Dass ich eine solche Heimat habe, ist ein Geschenk“, sagte ein sichtlich bewegter Jubilar. Halsbach habe Traditionsbewusstsein, es sei mit viel Kraft und Liebe gewachsen. Mit den Worten seiner Mutter endete Prälat Krumbachner seine Botschaft: „Eine Heilige Messe ist mehr wert als alle Schätze der Welt.“
Nach dem Gottesdienst traf man sich zu einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrheim und im Kindergarten. Hier nutzten die Menschen die Gelegenheit, dem Geistlichen persönlich zu gratulieren. Und auch der Halsbacher Kinderchor sang Lieder für den hoch betagten Jubilar.
In einer kleinen Zeitreise umriss Rosmarie Oberbuchner das ganze Leben des 91-Jährigen. Als Zeitzeuge sei er ein wahrer Schatz für Halsbach. Der junge Verwandte Konrad Krumbachner verwahrt ehrenvoll die Schätze des Jubilars für Halsbach und brachte aus einem alten Koffer so allerlei zum Vorschein, beispielsweise die Offiziersmütze aus dem Krieg, „Ich habe nie auf einen Menschen geschossen“, betonte Krumbachner. Zu den Raritäten zählte auch die Ernennungsurkunde aus Rom zum Prälat. „Ich wollte kein Prälat werden“, kommentierte dazu der Geistliche in seiner Bescheidenheit.
Viele Fotos aus dem Leben von Prälat Josef Krumbachner waren auf Collagen ausgestellt. Als Geschenk erhielt der Jubilar ein dickes Album mit persönlichen Widmungen der Pfarrangehörigen. - Rosi Spielhofer


... Website ...

Auf der Seite von VERS – Verein zur Förderung erneuerbarer Energien und Rohstoffe e.V. gibt es nun einige Dokumente zum Download:
Förderrichtlinien und -antrag sowie eine Beitrittserklärung.


... Historisches ...

Ein Brief des Landtags- und Reichstagsabgeordneten Benedikt Winkelhofer vom Februar 1884, in dem er u.a. auch über Halsbach berichtet: Entdeckt von Sepp Rottenaicher. >> zum Artikel

Ein Blick zurück ins Jahr 1889. Zur Einweihung der Halsbacher Kirche erschien damals ein ausführlicher Artikel, von Elisabeth Schöberl in historischen Dokumenten gefunden und nun von Gottfried Schneiderbauer für alle zugänglich digitalisiert. >> zum Artikel


... Online ...

Die Online-Ausgabe des Reisemagazins Merian berichtet im Rahmen seiner Artikelserie „Oberbayern Ost“ auch über Halsbach und die Waldbühne.
>> zum Artikel

 


Liebe Halsbacherinnen und Halsbacher, liebe Gäste!

Wir freuen uns, euch auf der Website von Halsbach begrüßen zu dürfen und hoffen, das neue Erscheinungsbild gefällt euch.

Wir haben versucht, alle Kontaktdaten und Informationen zu Vereinen und Gewerbe zu aktualisieren. Sollten wir etwas übersehen haben, bzw. über eine Änderung nicht Bescheid wissen, bitten wir darum, uns dies mitzuteilen. Es wird dann umgehend eingearbeitet. Gleiches gilt für Links zu Webseiten von Vereinen und Unternehmen (hier bitte nur funktionierende Links mitteilen, einige mussten wir entfernen, da nicht mehr existent bzw. Dauerbaustelle). Auch über weiterführende Anregungen und konstruktive Kritik sind wir dankbar.

Wir wünschen viel Spaß auf den Seiten von Halsbach sowie allen eine schöne Zeit.

Arbeitskreis Internet und Webmaster

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. August 2010 um 12:21 Uhr